Operntreff mit Constanze Falke am 18. März  

Constanze Falke, Leiterin der Stabsstelle „Zukunft Bonner Bühnen“ im Sport- und Kulturdezernat der Stadt Bonn, hat schon vor Wochen ihre Teilnehme an unserem Operntreff zugesagt. Da die Frage der Zukunft der Bonner Kultur die Gemüter in den letzten Wochen bewegt, war es klar, dass die üblichen Räumlichkeiten über dem Beethovenhaus-Shop nicht ausreichen werden. Der Vortrag und Diskussion fanden im Kammermusiksaal des Beethovenhauses statt.

Frau Falke beschrieb in ihrer Präsentation den Auftrag, den ihre Stabsstelle erhalten hatte, und stellte die Ergebnisse vor: Die Bonner Stadtverwaltung bevorzugt die Variante E, die eine dauerhafte Verlegung der beiden Spielstätten (das Schauspielhaus in Bad Godesberg und das Opernhaus in Bonn) auf das große städtische Areal in Beuel an der Siegburger Straße vorsieht. Diese Lösung bedeutet die endgültige Aufgabe des traditionellen Standortes am Rhein, an dem in den vergangenen 61 Jahren das Publikum aus Bonn, der Bundesrepublik und dem Ausland Musiktheaterkunst und (nicht nur klassische) Konzerte – man denke nur an das Beethovenfest in den letzten Jahren – erleben konnte.

Es überrascht nicht, dass die Anwesenden viele Fragen an Frau Falke hatten. Da sie aus terminlichen Gründen nicht bis zum Ende der Veranstaltung bleiben konnte, ging die Diskussion über die von der Stadt bevorzugte Variante ohne sie weiter. Wir danken Frau Falke herzlich für ihre Erläuterungen und die Bereitschaft, mit uns über diese Problematik zu diskutieren.

Der Vorstand hat mit Frau Falke besprochen, dass wir das Gespräch mit ihr fortsetzen wollen.

Es ist bekannt, dass die Opernfreunde Bonn die Variante E nicht unterstützen – die Begründung unserer Position finden Sie im vorherigen Beitrag, der auch den Link zu unserer Petition „Die Bonner Oper muss am Rhein bleiben“ beinhaltet.