Unsere diesjährige Mitgliederversammlung fand am 24. Juni unter, meteorologisch gesehen, erschwerten Bedingungen statt. Bei gefühlten 40 Grad Außentemperaturen kamen nicht alle angemeldeten Mitglieder, aber immerhin rund drei Dutzend. Erfreulicherweise waren darunter auch einige neue Mitglieder. Dank kalten Getränken auf jedem Tisch, drei Ventilatoren und einem Kühlgerät herrschten im Versammlungsraum erträgliche Temperaturen.
Die Hauptthemen waren unsere Projekte „Schüler in die Oper“ (hier finanzieren wir den Opernbesuch von Kindern und Jugendlichen) und „Migranten in die Oper“ (hier sind wir für die Vorbereitung und Organisation zuständig), der Jahresbericht der neuen Schatzmeisterin und natürlich die Kontroverse bezüglich der Zukunft von Oper und Schauspiel. Diskutiert wurde unter anderem die Frage, ob eine Interimslösung in Beuel helfen kann, die jetzigen Standorte zu erhalten. Weitgehende Einigkeit herrschte darüber, dass eine dauerhafte Auslagerung der beiden Hauptsäulen der Bonner Kultur an den Stadtrand für die Kultur der Beethovenstadt sehr negative Folgen hätte. Es wurde auf unsere Petition „Die Bonner Oper muss am Rhein bleiben“ verwiesen, die bisher von fast 5 000 Personen unterschrieben wurde. Wie jedes Jahr hatten die Versammelten am Ende die Gelegenheit, sich bei einem Umtrunk persönlich kennenzulernen und auszutauschen.


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