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Brief an den neuen Kulturdezernenten zum Amtsantritt

07.12.2010
Der Vorsitzende der Opernfreunde, Ferdinand Kösters, schreibt an den neuen Kulturdezernenten Martin Schumacher:

Sehr geehrter Herr Schumacher,

der Verein der Opernfreunde Bonn begrüßt Sie als neuen Dezernenten für Kultur, Sport und Wissenschaft der Bundesstadt Bonn und wünscht Ihnen einen guten Start und eine erfolgreiche Arbeit.

Ich benutze diese Gelegenheit, um Ihnen unseren 1986 gegründeten Verein, der derzeit über rund 500 Mitglieder verfügt, kurz vorzustellen. Wir engagieren uns für die Belange eines qualitativ hochrangigen Musiktheaters in Bonn und vertreten unsere Interessen gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Wir stellen eine Verbindung zwischen Opernpublikum und Theater her durch zahlreiche Aktivitäten, wie die Veranstaltung von Liederabenden mit den Solisten des Opernensembles oder den Gedankenaustausch und Diskussionen mit Fachleuten sowie Künstlern und Mitarbeitern der Bonner Oper. Darüber hinaus fördern wir Kinder und Jugendliche, in dem wir Ihnen einen kostenlosen Besuch der Oper ermöglichen oder Musikproduktionen finanziell unterstützen. So werden am 9. Dezember 2010 rund 100 Kinder aus sogenannten Brennpunktschulen (Am Römerkastell und St. Hedwig) auf unsere Einladung die Oper „Hänsel und Gretel" besuchen. Auch Veranstaltungen der Oper werden von Fall zu Fall von uns gefördert.

Besondere Beachtung hat inzwischen auch die alle zwei Jahre stattfindende Verleihung des „Preises der Opernfreunde" zur Pflege des sängerischen Nachwuchses gefunden, der mit 3.000 Euro dotiert ist. An der diesjährigen Veranstaltung im Oktober hat Herr Oberbürgermeister Nimptsch als unser Gast teilgenommen.

Wir haben auch eine eigene Internetseite (opernfreunde-bonn.de), auf der Sie weitere interessante Einzelheiten über unseren Verein und die Oper erfahren können.

In der augenblicklichen Situation um die Spardiskussionen im Kulturbereich haben wir uns u.a. an die Mitglieder des Rates der Stadt Bonn gewandt und auf die Belange der Oper hingewiesen. Einen Abdruck unseres Briefes an die Fraktionsvorsitzenden füge ich zu Ihrer Unterrichtung bei.

Ich stehe auch gerne für ein persönliches Gespräch mit Ihnen bereit und ich würde mich freuen, wenn dies demnächst zu Stande kommen könnte.

Mit den freundlichen Grüßen

Ferdinand Kösters