Weihnachtliches Konzert der Opernfreunde Bonn am 9. Dezember

Beim diesjährigen weihnachtlichen Konzert wurde von den Ensemblemitgliedern der Bonner Oper Yannick-Muriel Noah (Sopran), Johannes Mertes (Tenor) und Christopher Jähnig (Bass) sowie Stephan Dorfmayr (Mitglied des Beethoven Orchesters mit Steirischer Harmonika), ein vielseitiges Programm dargeboten. Die Begleitung am Klavier erfolgte durch die Korrepetitorin Jessica Rucinski.

Dr. Benedikt Holtbernd übernahm die Moderation und stimmte in gewohnt souveräner Art auf die einzelnen Darbietungen ein. Opern-Klassiker wie die Arie der Ariadne „ Ariadne auf Naxos „ /Richard Strauss (Y.-M. Noah), „Friedmund darf ich nicht heißen“ aus „Die Walküre“ /Richard Wagner (J. Mertes), das Gebet des Zaccaria „Vieni, o Levita!“ aus „Nabucco“ /Giuseppe Verdi (Ch. Jähnig), das Credo des Jago „Vanne … credo in un dio crudel“ aus „Otello“/Verdi (J. Mertes) trafen auf Musical-Klänge „This was nearly mine“ aus „South Pacific“ /Richard Rodgers, Oscar Hammerstein (Ch. Jähnig) – einem dreaming of paradise … – und mit „El dia que me quieras“  /Rolando Garza Rodriguez (Y.-M. Noah) ein Liebeslied, quasi als lateinamerikanische Hommage an Ludwig van Beethoven.

Auch verschiedenartige weihnachtliche Lieder erfüllten an diesem Abend klangvoll den geschmückten Raum des Universitätsclubs Bonn. Stefan Dorfmayr mit seiner steirischen Harmonika führte mit „In da Hoatnahittn“ und „Drei Rosen“ (Peter Aßlaber) in die alpenländische Klangwelt und ließ die Gedanken für eine kurze Zeit vom Rhein in die schneebedeckten Berge ziehen. Yannick-Muriel Noah versprühte auf galante Weise Sternenstaub mit dem französischen Original „Minuit, chrétiens“ (Adolphe Adam), das die meisten nur in der bearbeiteten, englischen Version als “O Holy Night“ kennen. In Begleitung von Stefan Dorfmayr nahm Christopher Jähnig und sein raumfüllender Bass in einem Weihnachtslieder Medley alle Anwesenden mit auf eine wunderschöne, einzigartige Reise zu den bekanntesten Weihnachtslieder. Zum Abschluss des Konzertes stimmten Johannes Mertes und Christopher Jähnig unter gewünschter Verstärkung etlicher Opernfreunde und Besucher „Ich steh an Deiner Krippen hier“ aus dem Weihnachtsoratorium IV (Johann Sebastian Bach) an.

Die Anwesenden kamen durch das mit sichtlicher Freude und Leidenschaft vorgetragene Programm in den Genuss eines Konzertes, das auf die bevorstehende Weihnachtszeit eingestimmte. In diesem Sinne: „Es gibt ein Reich wo alles rein ist, es hat einen Namen…“  („Ariadne auf Naxos“/Strauss).

Fotos: Opernfreunde Bonn